Rechtswidrige Beförderungsentscheidung: Unterlegene Bewerber können Schadenersatz verlangen
(Mo, 06 Feb 2012)
In einem Beförderungsverfahren unterlegene Beamte können Schadenersatz verlangen, wenn die Beförderungsentscheidung rechtswidrig war. Der Schadenersatzanspruch setzt voraus, dass der Beamte eine
ernsthafte Chance auf die Beförderung hatte, diese Chance durch die rechtswidrige Handhabung des Verfahrens zunichte gemacht worden ist und er gegen die Auswahlentscheidung Rechtsschutz gesucht hat.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, ist der Beamte so zu stellen, als sei die Auswahlentscheidung zu seinen Gunsten ausgefallen. >> mehr lesen
Auf Bohrplattformen beschäftigte Arbeitnehmer unterliegen dem EU-Recht
(Fr, 03 Feb 2012)
Arbeitnehmer, die auf einer Bohrplattform beschäftigt sind, die sich im Meer auf dem an einen Mitgliedstaat angrenzenden Festlandsockel befindet, unterliegen grds. dem EU-Recht. Dieses wird verletzt,
wenn die Teilnahme am System der sozialen Sicherheit (hier: Pflichtversicherung für den Fall der Arbeitsunfähigkeit) nicht nur von einer Tätigkeit in dem Mitgliedstaat abhängt, sondern auch davon,
dass der Arbeitnehmer in diesem Mitgliedstaat seinen Wohnsitz hat. >> mehr lesen
Kein Schadensersatz nach einer infolge einer Wundinfektion missglückten Schönheitsoperation
(Do, 02 Feb 2012)
Eine junge Frau kann von dem behandelnden plastischen Chirurgen keinen Schadensersatz für eine missglückte Bruststraffung verlangen, wenn sich die Risiken der Operation verwirklichen, über die sie
zuvor aufgeklärt worden ist. Ein Behandlungsfehler liegt nur bei der schuldhaften Verletzung der Regeln der ärztlichen Kunst vor. >> mehr lesen
Abrechnung nach dem Abflussprinzip im Anwendungsbereich der HeizkostenV nicht zulässig
(Mi, 01 Feb 2012)
Eine Heizkostenabrechnung nach dem Abflussprinzip entspricht nicht den Vorgaben der HeizkostenV. Ein derartiger Mangel der Abrechnung kann nicht durch eine Kürzung der Heizkostenforderung nach § 12
HeizkostenV ausgeglichen werden. >> mehr lesen